Wer unter der Woche arbeitet, denkt automatisch ans Wochenende. Doch der Samstag ist bei Umzugsfirmen der begehrteste Tag – mit entsprechenden Folgen.

Die Vorteile

Sie müssen keinen Urlaub nehmen. Freunde und Familie haben eher Zeit zu helfen. Der Verkehr ist ruhiger, Parkplätze sind leichter zu finden. Und Sie haben den Sonntag, um erste Kartons auszupacken, bevor der Alltag wieder beginnt.

Die Nachteile

Der Samstag ist stark nachgefragt, besonders am Monatsende. Termine sind knapp und die Konditionen weniger flexibel. Behörden und Geschäfte sind geschlossen – wenn Sie kurzfristig etwas brauchen, wird es schwierig.

Tipp: Ein Umzug am Donnerstag oder Freitag ist oft günstiger und flexibler – und Sie haben trotzdem das Wochenende zum Einrichten.

Sonntag: meist keine gute Idee

In der Schweiz gelten am Sonntag Ruhezeiten. Lärmintensives Möbeltragen kann zu Konflikten mit der Nachbarschaft führen. Manche Hausordnungen untersagen Umzüge am Sonntag ausdrücklich. Prüfen Sie das vorab.

Ruhezeiten beachten

Auch am Samstag gelten Mittags- und Abendruhezeiten, die je nach Gemeinde variieren. Informieren Sie die Nachbarschaft vorab über den Umzug – ein kurzer Aushang im Treppenhaus schafft Goodwill.

Alternative: Nebensaison nutzen

Statt am überlaufenen Samstag am Monatsende: Ein Umzug unter der Woche in der Nebensaison spart oft spürbar. Lesen Sie dazu unsere Spartipps.

Dumondas frequentas

Darf ich am Sonntag umziehen?
Rechtlich meist ja, aber Ruhezeiten gelten. Manche Hausordnungen untersagen es. Prüfen Sie das vorab.
Ist der Samstag teurer?
Er ist stark nachgefragt, besonders am Monatsende. Unter der Woche sind die Konditionen oft besser.
Was ist der beste Umzugstag?
Donnerstag oder Freitag: günstiger, flexibler – und Sie haben das Wochenende zum Einrichten.