Bei jedem Umzug stellt sich die Frage: alles selbst machen oder eine Umzugsfirma beauftragen? Die Antwort hängt von Wohnungsgrösse, Budget, Zeit und verfügbaren Helfern ab. Dieser Ratgeber vergleicht beide Wege ehrlich – mit allen Kosten und Risiken.
DIY-Umzug: Vorteile und versteckte Kosten
Beim Umzug in Eigenregie mieten Sie einen Transporter, organisieren Freunde als Helfer und tragen alles selbst. Der offensichtliche Vorteil: Sie sparen die Kosten für die Umzugsfirma. Aber es kommen Ausgaben und Risiken dazu, die man leicht unterschätzt:
- Transportermiete (oft CHF 100–200 pro Tag) plus Benzin und Kilometer
- Umzugskartons und Packmaterial
- Verpflegung für Helfer
- Zeitaufwand – ein DIY-Umzug dauert oft deutlich länger
- Kein Versicherungsschutz: Schäden an Möbeln, Wänden oder am eigenen Rücken zahlen Sie selbst
- Risiko, die Frist für die Wohnungsabgabe zu verpassen
Full-Service-Umzug: Was Sie dafür bekommen
Bei einem Full-Service-Umzug übernimmt die Firma alles: Planung, Verpackung, Transport, Möbelmontage und auf Wunsch Reinigung. Sie zahlen einen Festpreis und tragen kein Risiko. Das lohnt sich besonders bei:
- Grösseren Wohnungen (ab 2.5 Zimmern)
- Wenig Zeit oder fehlenden Helfern
- Hohen Etagen ohne Aufzug
- Wertvollen oder schweren Möbeln (Klavier, Antiquitäten)
Fazit: Ein DIY-Umzug lohnt sich bei kleinen Wohnungen und genügend Helfern. Ab einer 2.5-Zimmer-Wohnung, bei Zeitdruck oder hohen Etagen ist der Profi oft günstiger, als man denkt – vor allem, wenn man versteckte Kosten und das Schadensrisiko einrechnet. Eine detaillierte Kostenaufstellung finden Sie in unserem Ratgeber
Umzugsfirma-Kosten.
Häufige Fragen
Ist ein DIY-Umzug wirklich günstiger?
Nicht immer. Transportermiete, Benzin, Material, Verpflegung und Zeitaufwand summieren sich. Zudem fehlt der Versicherungsschutz. Ab einer 2.5-Zimmer-Wohnung ist der Profi oft günstiger als gedacht.
Wann lohnt sich eine Umzugsfirma?
Bei grösseren Wohnungen, Zeitdruck, hohen Etagen ohne Aufzug oder wertvollen Möbeln. Auch wer keine Helfer hat, fährt mit dem Profi oft besser.
Was kostet ein DIY-Umzug ungefähr?
Transportermiete CHF 100–200 pro Tag plus Benzin, Material und Verpflegung. Rechnen Sie auch den Zeitaufwand und das Schadensrisiko ein.
Bin ich beim DIY-Umzug versichert?
In der Regel nicht. Schäden an Möbeln oder in der Wohnung zahlen Sie selbst. Beim Profi ist alles über die Transportversicherung gedeckt.
Kann ich Teile selbst machen und Teile beauftragen?
Ja. Viele packen selbst und beauftragen nur den Transport. So sparen Sie und haben trotzdem professionelle Hilfe beim Schweren.