Kartons wahllos zu füllen rächt sich später. Wer nach System packt, findet alles wieder und schont Rücken wie Kartonböden.

Boden verstärken

Kleben Sie den Kartonboden immer über Kreuz und zusätzlich längs. Gerade bei schwerem Inhalt macht das den Unterschied zwischen "hält" und "reisst im Treppenhaus auf". Diese fünf Sekunden lohnen sich immer.

Schwer nach unten, leicht nach oben

Innerhalb des Kartons: schwere Gegenstände zuerst, leichte obendrauf. Das gilt auch beim Stapeln: schwere Kartons unten, leichte oben. Ein Karton mit Büchern gehört nie auf einen mit Geschirr.

Faustregel: Ein Karton sollte nicht mehr als 20 Kilogramm wiegen. Kurz anheben – wenn es unangenehm wird, ist er zu schwer.

Hohlräume füllen

Leerer Raum im Karton bedeutet, dass Inhalt verrutschen kann. Füllen Sie Zwischenräume mit Papier, Handtüchern oder Kleidung. Der Karton sollte sich schütteln lassen, ohne dass etwas klappert. Aber überfüllen Sie ihn nicht – der Deckel muss flach schliessen.

Zimmerweise packen

Packen Sie Raum für Raum, nicht kreuz und quer. So bleibt der Überblick und beim Auspacken landet jeder Karton direkt im richtigen Zimmer. Beginnen Sie mit selten Genutztem: Keller, Estrich, Bücher, Dekoration.

Beschriften – aber richtig

Auf jeden Karton gehören: Zielraum, kurzer Inhalt, und falls nötig "ZERBRECHLICH" oder "OBEN". Beschriften Sie an der Seite, nicht nur oben – gestapelt sehen Sie die Oberseite nicht. Nutzen Sie Farbcodes pro Zimmer, das beschleunigt das Ausladen enorm.

Kartons und Packmaterial finden Sie in unserem Umzugsshop.

Häufige Fragen

Wie schwer darf ein Umzugskarton sein?
Maximal etwa 20 Kilogramm. Schwerer wird er unhandlich und der Boden kann reissen.
Wo beschrifte ich den Karton?
An der Seite, nicht nur oben. Gestapelt sehen Sie die Oberseite nicht mehr.
Womit fülle ich Hohlräume?
Mit Papier, Handtüchern oder Kleidung. Nichts darf im Karton verrutschen.