Am Ende jedes Mietverhältnisses steht die Wohnungsübergabe. Sie entscheidet darüber, ob Sie Ihre Mietkaution vollständig zurückerhalten. Mit guter Vorbereitung und der richtigen Reinigung vermeiden Sie Beanstandungen und unnötige Kosten.
Was bei der Übergabe geprüft wird
Bei der Wohnungsübergabe schaut die Verwaltung oder der Vermieter genau hin. Geprüft werden unter anderem der Zustand der Wände, Böden, Küche und Sanitäranlagen. Normale Abnutzungsspuren sind dabei zulässig – für übermässige Schäden oder mangelnde Reinigung können jedoch Kosten von der Kaution abgezogen werden.
Checkliste für die Übergabe
- Alle Räume gründlich gereinigt, inklusive Fenster
- Küche komplett gereinigt: Backofen, Kühlschrank, Dunstabzug
- Bad entkalkt und desinfiziert
- Löcher in Wänden fachgerecht verschlossen
- Alle Schlüssel bereit zur Übergabe
- Zählerstände (Strom, Wasser) notiert
Das Übergabeprotokoll
Bei der Übergabe wird ein Protokoll erstellt, das den Zustand der Wohnung festhält. Prüfen Sie dieses sorgfältig, bevor Sie unterschreiben. Notieren Sie allfällige Unstimmigkeiten und lassen Sie sich eine Kopie aushändigen. Dieses Dokument ist wichtig, falls es später zu Diskussionen über die Kaution kommt.
Häufige Stolperfallen
Die häufigsten Gründe für Kautionsabzüge sind mangelnde Reinigung – besonders in Küche und Bad – sowie nicht fachgerecht verschlossene Bohrlöcher. Wer diese Punkte ernst nimmt und die Reinigung sorgfältig durchführt oder durchführen lässt, hat gute Chancen auf eine vollständige Rückzahlung.